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DESIGN ALS LEBENSWEISE

„Gutes Design soll Erlebnisse schaffen und zum Nachdenken anregen…..“

Auszug aus Skandinavien Living                Nr. 06/2026 : Artikel über und mit Hans Thyge Raunkjaer“


Zitat: „Es ist jedes Mal aufs Neue faszinierend, ein neues Projekt zu beginnen. Anfangs glaubt man, keine Ideen mehr zu haben und nie wieder etwas entwerfen zu können - und dann, mitten im Prozess, entstehen plötzlich 3x so viele Ideen, wie man benötigt. … erklärt Hans Thyge…. „Interessant an diesem Beruf ist auch, dass man auf einer sehr menschlichen Ebene arbeitet und das Ergebnis tatsächlich in den Händen halten kann.

Das Kreative wird auf unmittelbare, physische Weise spürbar…. Der spielerische neugierige Zugang zum Designprozess beginnt meist außerhalb des Arbeitsumfelds - nicht mit Reisen, um die Entwürfe anderer zu betrachten, sondern um Stimmungen, Muster und Kulturen zu erleben.

Gutes Design ist die Summe all dessen, was man in sich aufnimmt: Filme, Natur, Bücher, Kunst, Essen, Natur, Sport und soziale Begegnungen… gemischt mit einer guten Portion Erfahrungen.“

(Zitat-Ende)

KRad: Manchmal ist es tatsächlich so, dass einfach eine Schaffenspause herrscht! Teilweise liegt es auch an der Sinnesüberflutung- es gibt einfach zu viele Dinge, die die Menschen eigentlich nicht brauchen oder erst recht brauchen, weil sie immer nach außergewöhnlichen Designs suchen, etwas was andere noch nicht haben. 
Aber erst die Designarbeit mit den Händen zeigt, dass es nichts Außergewöhnlicheres gibt, außer die Handarbeit an sich! Jedes Ergebnis ist ein Unikat, nicht kopierbar durch andere!  Und plötzlich entstehen neue Ideen! Es ist wie beim Essen: Der Hunger kommt während des Essens! Als müssten erst alle Sinne für Neues aktiviert werden! 
Ebenso wie der Wechsel der Jahreszeiten, der- wie jetzt - alles aktiviert … auf in den Frühling… alles erwacht zum Leben! Auch die Designideen! 

COCOONING:

Das Bedürfnis nach Geborgenheit und Rückzug. Das Zuhause in einen einzigartigen Kokon zu verwandeln.

Die Tage sind kurz, die Abende umso länger und wir machen es uns zu Hause gemütlich! 

Tiere machen Winterschlaf und wir machen Cocooning! 

Lass es Dir gutgehen! 

31.01.2026 Quelle: Ausschnitt aus „Elle Decoration No.204


LAGOM:   

Weniger ist mehr oder gerade genug

16.04.2025: Quelle: Living&more Nr.4/25

Eine neue Lebensphilosophie aus Schweden, neben Hygge, dem Begriff der dänischen Form der Gemütlichkeit. 

„Die Schweden sind Meister der Balance und des entspannten Lebens. Etwas gründlich tun, aber dennoch unkompliziert und ganz entspannt und sich Zeit dafür nehmen. Zum Beispiel: Feste ohne Vorbereitung oder eine regelmäßige kleine Kaffeepause mit Kaffee/ Tee und Gebäck.“ 

Zusammengefasst: Das Leben so einfach und simple wie möglich gestalten, gerade genug zum Glücklichsein! Einfach bewusst und ausgewogen leben! 

Wie funktioniert das:
 Jeder muss sich selbst fragen, was ist mir wichtig? Was brauche ich zum eigenen Glück?
 - Do-it-Yourself -Ideen umsetzen

- Souvenirs aus der Natur einbinden 
- Eine zeitlose Atmosphäre schaffen 

… so entsteht eine neue Balance, die Zeit und Raum für das lässt, was wirklich wichtig ist: Das wahre Leben! 


Wenig kann so viel sein - Das Spiel der reduzierten Formen 

06.04.2025:

(Quelle: Living at Home Ausgabe 4/25) 

Auszug aus dem Interview mit dem Designer M. Anastassiades, der die „Kunst des Weniger“ beherrscht, mit seiner Vorliebe für schlichte Schönheit und die natürliche Umgebung seiner Heimat (Zypern). 

Für ihn zählen klare Linien, Formen und Balance sowie die Beziehung zwischen Licht, Raum und Objekt. 


Seine Aussage „Ein Design ist erst dann perfekt, wenn nichts mehr hinzugefügt oder entfernt werden muss.“ oder  „der Schlüssel zu gutem Design liegt im Dialog mit den Materialien.“

Er findet seine Ideen in simplen Momenten, z.B. 

Schattenspiele der Blätter eines Baums. 

Er sagt: „Ein Designer sollte immer mit offenen Augen und einem neugierigen Geist durch die Welt gehen!“ 


KRad: Ein schönes Motto, das ein Leben lang hält! Jeder sollte die Welt mit allen Sinnen wertschätzen, egal ob Designer oder Nicht-Designer! 


ZABORIN

Japanese Inn: (25.03.2023) 

(Quelle: Auszug aus dem Buch „Modern Wohnen“ von Claire Bingham) 

Ein Interview mit dem britischen Designer , der dem Reiz des japanischen Lebens und des Wohnens erlag und nach Japan zog): 


Das japanische Wort zaborin bedeutet: „ein Platz unter Bäumen zum Sitzen und Vergessen.“

„In Harmonie mit unserer Umgebung zu bleiben.“


Zaborin ist letztendlich eine Kombination  der Essenz des japanischen Kulturvermächtnisses, moderner Schlichtheit und Achtung vor der Natur…..


Das Gesamtkonzept stellt ein minimalistisches Design zur Schau, das zeitgemäß ist, aber gleichzeitig auf die Vergangenheit blickt 

 (Quelle: Auszug

aus dem Buch „Modern Wohnen“ von Claire Bingham)


Und hier ein weiteres Thema aus diesem Buch: 

WABI SABI

GUT GENUG IST DAS NEUE PERFEKT

„Es geht darum, die Dinge in Ruhe zu lassen. …. Perfektion interessiert mich nicht. Die japanische Philosophie des 

Wabi Sabi umarmt Vergänglichkeit und Unvollkommenheit, kleine Makel würdigen. Ich bin eher daran interessiert, etwas Lebendiges zu erschaffen.“


KRAD:  Hier habe ich mich sofort wiedergefunden! Ich fühlte mich bestätigt: Die Schlichtheit des Designs, unter Berücksichtigung von kulturellen Gegebenheiten, verbunden mit dem Design der Natur, bzw. die Natur an sich, diese wertzuschätzen! Die Natur ist die beste Designerin! Und es darf auch gerne mal etwas unperfekt sein, denn handgemachtes Design ist einzigartig! 


Ich freue mich sehr, diese Zeilen in dem Buch gefunden zu haben und nehme sie gerne mit auf den „Designweg“! 


Design soll flüstern, ohne laut zu rufen! Es darf auch manchmal eher unperfekt und natürlich sein, denn das spiegelt die Willkür der Natur oder die natürliche Willkür wider.  Es geht darum, etwas Lebendiges zu erschaffen, um damit das Leben zu bereichern! Man trägt und fühlt dieses Schmuckstück gerne und freut sich darauf, es jeden Tag tragen zu dürfen, denn es unterstreicht auch die persönliche Individualität! 



WAS BEDEUTET DESIGN:  


F: WAS BEDEUTET DESIGN? 

A: Design ist etwas, dass es ohne Dich nicht gegeben hätte. Und wenn Du Dich konzentrierst, kannst Du es schöner machen…! 



Schönheit und Liebe: (21.01.2023)

(Auszug aus einem Interview mit der Designerin Anne Demeulemeester- Quelle: Elle DECORATION , 01/02-2023) 


KRAD:  (Edel-) Metall ist einfarbig, denn erst die Form und die Details machen das Design und das Schmuckstück aus! 

Und um dem Schmuckstück den passenden Ausdruck zu verleihen, kommt der Träger ins Spiel. Denn dieser bringt seine ganz persönliche „Farbe“ mit: Seine Farbe der Haut, die Persönlichkeit und seinen eigenen Modestil mit! Und so entsteht ein ganz besonderes, lebendiges Schmuckstück! 


PS: Übrigens bringt die Farbe Schwarz als Stoffgrundlage die anderen Farben zum Leuchten! Schon mal ausprobiert? 


So wirkt Schwarz:
(Auszug aus „Schöner Wohnen“ 11/2025)
Der dunkelste aller Töne besitzt eine besondere Ausdruckskraft, die Präsenz, Ernsthaftigkeit und Klarheit vermittelt.
In der Farbpsychologie steht Schwarz für Beständigkeit, Stärke und Schutz, oft auch für Geheimnis und Zurückhaltung.
In der Raumgestaltung kann Schwarz Flächen optisch zurücknehmen oder gezielt Spannung aufbauen.“
Es werden Details betont oder hervorgehoben.
In kleineren Mengen, wie z.B. bei Schmuckstücken setzt es ein „klares gestalterisches Statement, das Beständigkeit und Souveränität ausstrahlt …. sowie Tiefe und Eleganz.“ (Auszug Ende)

KRAD: Genau die richtige Grundlage für ein besonderes Schmuckstück, das elegant und zeitlos bleibt! 

Kreative Infos & Kurioses 


Schon gewusst? 

Baumsamen und Edelsteine

Was haben ein 1-Karat-Diamant und ein Samen des in Italien weit verbreiteten Johannesbrotbaums gemeinsam?

Sie wiegen beide 0,2 Gramm. Das ist kein Zufall, denn das Gewicht der Samen dieses Baums sind ungewöhnlich einheitlich, was bereits in der Antike festgestellt wurde. Die Menschen nutzten also diese kleinen Samen als Gewicht zum Wiegen von Gold und Silber. 
Der Begriff „Karat“ stammt vom griechischen Wort „Keration“ und der arabischen  Bezeichnung „qirat“. Zusammengesetzt bedeuten sie „Schote des Johannesbrotbaums“. 
Obwohl Forscher später feststellten, dass die Samen des Johannisbrotbaums ebenso unterschiedlich schwer sind, genau wie bei anderen Baumarten,  wird das Maß „Karat“ bis heute weiter verwendet und wurde als einheitliche Maßeinheit standardisiert! 

(Quelle: Schüco/ Panorama NUMMERDREI 2021)


Für mich ein Anlass, den Namen in Anlehnung der Geschichte zu wählen: 

Karat = K_RAD